Haarausfall und was man machen kann

haarausfallHaarausfall ist weit verbreitet und kann für Betroffene starke psychische Folgen haben. Zwei Drittel aller Männer und jede dritte Frau in Deutschland sind davon betroffen. Das Haar ist ein starkes Symbol für Gesundheit, Schönheit, Leistungsfähigkeit und Potenz. Kein Wunder, dass viele Menschen sogar panisch reagieren, wenn ihre Haare dünner werden. Wer unter Haarausfall leidet, sollte zunächst den Hautarzt aufsuchen. Viele Ärzte sind auf Haarausfall spezialisiert. Der Verlust von etwa 60 Haaren täglich ist völlig normal. Verliert man aber mehr als 100-150 Haare am Tag, spricht man von krankhaftem Haarausfall.

Hilfe bei erblich bedingtem Haarausfall

In diesem Fall sind die Haarwurzeln gegenüber dem körpereigenen Hormon Dihydrotestosteron (DHT) überempfindlich. Das zeigt sich darin, dass die Haare an einigen Stellen ausfallen. Es bilden sich die typischen Geheimratsecken an Stirn und Scheitel. Doch selbst bei stark zurückgegangenem Haaransatz sind meist noch Haarwurzeln vorhanden und das Haar kann zu neuem Wachstum angeregt werden. Lösungen zum Auftragen bringen oft Besserung. Gern genutztes Mittel ist der Wirkstoff Alfatradiol, der als Tinktur längere Zeit einmal täglich aufgetragen werden soll. Ob Tabletten oder Tinkturen, alle hemmen die Bildung des DHT, das die Haarwurzel schädigt. Vor der Behandlung sollte man immer einen Arzt aufsuchen, um die genaue Ursache zu klären.

Hilfe bei diffusem Haarausfall

Die Ursache des diffusen Haarausfalls ist meist ein Nährstoffmangel, daher kann die Einnahme eines guten Haarwuchsmittel bei dieser Form von Haarausfall helfen. Vitamin-B-Komplexe, medizinische Hefe, Aminosäuren und Proteine haben sich bewährt. Außerdem wirken sich gesunde Ernährung, genügend Schlaf und wenig Stress positiv auf das Haarwachstum aus. Zink ist für die Bildung von Keratin verantwortlich, woraus das Haar hauptsächlich besteht. Zink fördert das Haarwachstum und schützt vor Entzündungen an Haarwurzeln und Kopfhaut. Auch der Mangel von Selen, das zur Zellentgiftung wichtig ist, kann zu Haarausfall führen.

Nicht zuletzt greifen Chemikalien Haar und Haarwurzeln an und können zu Haarausfall führen. Frauen, die ihr Haar schon lange färben oder Dauerwellen tragen, sind oft von Haarausfall betroffen.